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Kegelregeln für Freizeitkegler
John Doe
Designer
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Festgeschriebene Kegelregeln für Freizeitkegler gibt es nicht. Aber in den meisten Kegelklubs oder Kegelvereinen gibt es ähnliche Regeln wie die Folgenden:
  1. Beim Kegeln stehen Geselligkeit und der Spaß im Vordergrund. Den Fokus auf sportliche Betätigung und Wettkämpfe, wie es beim Sportkegeln der Fall ist, gibt es so nicht.
  2. An einem Kegelabend werden immer mehrere Kegelspiele gespielt.
  3. Freizeitkegler nennen sich selbst „Kegelbrüder“ bzw. „Kegelschwestern„.
  4. Der Ruf der Kegler lautet „Gut Holz, gut Holz, gut Holz“. Bei guten Würfen wird der Keglerruf angestoßen. „Unserem Kegelbruder/Unserer Kegelschwester <Vorname> ein dreifach gut Holz, gut Holz, gut Holz“. Bei diesem Ruf gibt einer den Ruf vor und „Holz“ wird von allen lauthals mitgerufen.
  5. Eine begrenze Spieleranzahl ist beim Kegeln nicht vorgesehen. Somit können beliebig viele Teilnehmer an einem Kegelspiel aktiv sein.
  6. Man unterscheidet zwischen Teamspielen, Einzelspielen und Bilderkegeln.
  7. Es kann Strafen während der Kegelspiele geben, aber auch für bestimmte Situationen oder Zustände. Eine Strafe ist entweder eine Runde geben zu müssen oder eine Strafgeldzahlung in die Kegelkasse. Hierzu siehe die folgenden Punkte:
    • Kugel holen Wenn eine auf der Bahn geworfene Kugel zu langsam rollt kann sie von einem Mitkegler eingeholt und zurückgebracht werden. In diesem Fall bekommt derjenige, der die Kugel geworfen hat, eine Strafe (Geld oder Runde). Wenn ein Kegler versucht eine fremde Kugel zu holen und es nicht schafft bekommt er die Strafe. Der Kegler, der die Kugel geworfen hat, kann selbstverständlich versuchen seine eigene Kugel ohne Strafe zurückzuholen. Möge der Schnellere gewinnen.
    • Klingel Über die Kegelbahn ist eine Schnur mit einer kleinen Klingel gespannt. Die Kugel muss immer vor dieser Schnur aufgesetzt werden. Wer die Schnur mit der Kugel oder einem Körperteil berührt und die Klingel läutet, bekommt eine Strafe (Geld oder Runde).
    • Verpasster Einsatz Verpasst ein Kegler seinen Einsatz bekommt er eine Strafe (Geld oder Runde). Der Einsatz ist dann verpasst, wenn ein anderer Spieler es schafft dem unaufmerksamen Kegler eine Kugel vor ihm auf den Tisch zu legen.
    • Pudel / Rinne Bleibt ein Kegler nicht auf der Bahn bekommt er eine Geldstrafe (meist 0,10 EUR). Jeder Wurf in die Rinne wird notiert.
  8. Alle Geldstrafen oder Einnahmen aus Geldspielen werden vom Kassenwart verwaltet. Die Einnahmen werden meist verwendet für die Weihnachtsfeier, Grillfeste oder Kegelausflüge bzw. Kegeltouren.
  9. Ein Schriftführer hält alle Ergebnisse, Strafen und Finanzen in einem Kegelbuch fest. Hierzu zählen auch die Pudel. Die Pudel-Statistik wird zum Jahresende ausgewertet und der Pudelkönig gekrönt. Bei einigen Vereine bzw. Clubs wird zusätzlich am Ende jedes Kegelabends ausgewertet und der Pudelkönig mit einer Strafe (Geld, Runde) gekürt.
  10. Für die Bahnmiete bei jedem Kegelabend wird ein Startgeld erhoben.
  11. Es gibt Kegelregeln für besonders gute Würfe bzw. Treffer:
    • Kranz aus der Hand Schafft ein Kegler es einen Naturkranz (nur der König steht noch) zu werfen, bekommen alle anderen Kegler eine Strafe (meist Geld z. B. 0,50 EUR). Der Keglerruf wird angestoßen.
    • Alle Neune Schafft ein Kegler es alle Kegel mit einem Wurf abzuräumen, bekommen alle anderen Kegler eine Strafe (meist Geld z. B. 0,50 EUR). Der Keglerruf wird angestoßen.